Stricktherapie: Heilung Masche für Masche
Stricken wird oft als bloßes Handwerk abgetan, von psychologischen Fachkräften aber zunehmend als wirksames therapeutisches Werkzeug anerkannt. Die rhythmischen, wiederholten Bewegungen beim Stricken und Häkeln bieten neurologische Vorteile, die der Meditation erstaunlich ähnlich sind.

Stricktherapie: Heilung Masche für Masche
Stricken wird oft als bloßes Handwerk abgetan, von psychologischen Fachkräften aber zunehmend als wirksames therapeutisches Werkzeug anerkannt. Die rhythmischen, wiederholten Bewegungen beim Stricken und Häkeln bieten neurologische Vorteile, die der Meditation erstaunlich ähnlich sind.
Der Nutzen beidseitiger Bewegung für das Gehirn
Stricken erfordert beide Hände und Bewegungen über die Körpermittellinie hinweg. Diese beidseitige, koordinierte Bewegung aktiviert beide Gehirnhälften. Es wurde gezeigt, dass sie Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung verringert und das Gehirn von chronischen Schmerzsignalen ablenkt.
Ein Schub Serotonin
Die wiederholte Bewegung beim Bilden von Maschen regt auf natürliche Weise die Produktion von Serotonin an, einem Botenstoff, der mit Ruhe und Glück verbunden ist. Ein greifbares Projekt fertigzustellen sorgt außerdem für einen Dopaminschub: ein Erfolgserlebnis, das in unsicheren Zeiten besonders erdet.