Stricktherapie: Heilung Masche für Masche

Stricken wird oft als bloßes Handwerk abgetan, von psychologischen Fachkräften aber zunehmend als wirksames therapeutisches Werkzeug anerkannt. Die rhythmischen, wiederholten Bewegungen beim Stricken und Häkeln bieten neurologische Vorteile, die der Meditation erstaunlich ähnlich sind.

MoodMirror-RedaktionVeröffentlicht am 1 Min. Lesezeit
Stricktherapie: Heilung Masche für Masche

Stricktherapie: Heilung Masche für Masche

Stricken wird oft als bloßes Handwerk abgetan, von psychologischen Fachkräften aber zunehmend als wirksames therapeutisches Werkzeug anerkannt. Die rhythmischen, wiederholten Bewegungen beim Stricken und Häkeln bieten neurologische Vorteile, die der Meditation erstaunlich ähnlich sind.

Der Nutzen beidseitiger Bewegung für das Gehirn

Stricken erfordert beide Hände und Bewegungen über die Körpermittellinie hinweg. Diese beidseitige, koordinierte Bewegung aktiviert beide Gehirnhälften. Es wurde gezeigt, dass sie Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung verringert und das Gehirn von chronischen Schmerzsignalen ablenkt.

Ein Schub Serotonin

Die wiederholte Bewegung beim Bilden von Maschen regt auf natürliche Weise die Produktion von Serotonin an, einem Botenstoff, der mit Ruhe und Glück verbunden ist. Ein greifbares Projekt fertigzustellen sorgt außerdem für einen Dopaminschub: ein Erfolgserlebnis, das in unsicheren Zeiten besonders erdet.

Wichtig: MoodMirror ist ein nichtklinisches Reflexionswerkzeug. Dieser Artikel dient der Information und ist weder medizinische Beratung noch Diagnose, Psychotherapie oder Krisenhilfe. Wenn du dir Sorgen um deine psychische Gesundheit oder Sicherheit machst, wende dich an eine qualifizierte Fachperson oder einen geeigneten örtlichen Notdienst.